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Homepageerstellung und Suchmaschinenoptimierung mit Joomla (CMS) Mit Joomla! ist es möglich, optisch ansprechende, robuste und doch flexible Templates einzusetzen. Oft passen sich die Templates auch dynamisch dem Inhalt an (Content, Module….), eine grossartige und auch oft genutzte Möglichkeit in Joomla!. Wie auch immer, all diese Möglichkeiten können uns dazu verleiten, komplexe, „aufgeblähte“ und nicht gerade SEO-freundliche Templates zu entwickeln. Die folgenden paar einfachen Regeln sollte man beim Entwickeln des nächsten, eigenen Templates berücksichtigen, oder wenn man eines kauft.
1) Wenig(er) Bilder Joomla!-Templates können mit Hilfe von Bildern wahre « Hingucker » und Schmuckstücke werden, aber üblicherweise ausnahmslos mit Bildern, die zusätzliche Bandbreite benötigen. Um zusätzliche oder längere Ladezeiten der Seiten zu vermeiden, ist es ratsam, mit weniger und/oder mit „kleineren“ Template-Bildern auszukommen. Das erlaubt es dem Server auch, schnellere und mehr Request’s auszuführen. Auch sollte man darauf achten, dass die Bilder korrekt aufgerufen werden. Ein Bild aufrufen, das nicht vorhanden ist, ist pure Verschwendung von Server- und Bandbreiteresourcen. Um zu sehen, wieviele Bilder mit welchen Dimensionen eingebunden werden, ist die „Webdeveloper-Toolbar“ des Firefox eine gute Hilfe: “Images” –> “View Image Information” gibt ein gute Auskunft darüber, welche Bilder mit welchen Eigenschaften eingebunden werden. 2) Optimierte Bilder Bilder verkleinern und, was fast noch besser ist, weniger oft aufrufen/einbinden. Aber wenn es sich nicht vermeiden lässt, sollte man sicher sein, das sie optimiert sind. Das sie unter Anderem komprimiert sind, und zwar soweit es die optische Qualität zulässt. Zusätzlich zur Kompression heisst Bild-Optimation auch, sich je nach Art für den richtigen Dateityp zu entscheiden. Näheres dazu ist hier zu finden. Bilder können mit Hilfe von Grafik-Programmen optimiert und in den richtigen Datei-Typ konvertiert werden. 3) Kein Java Script Joomla ! beinhaltet eine grosse und nicht gerade schnelle JavaScript-Bibliothek, um gewisse Effekte im Template zu ermöglichen. Ein Template sollte möglichst auf dieses „eingebaute“ JavaScript verzichten können, oder aber, die benötigte Funktionalität in einem eigenen File selber „mitbringen“, schlank und nur das Nötigste. Sollte ein Template eine eigene JavaScript-Bibliothek benutzen, sollte man sicherstellen, dass es sich auch um eine bewährte, aktuelle Bibliothek handelt, die immer noch durch seine Entwickler unterstützt und optimiert wird, und natürlich, dass sie einigermassen schnell und nicht unnötig „aufgebläht“ ist, mit Funktionen, die gar nicht verwendet werden. Wenn man sich Templates anschaut, sieht man meist anhand der „Feature“-Liste, ob sie abhängig von solchen Bibliotheken sind. Rockettheme zum Beispiel baut jeweils auf die im Joomla!-Core mitgebrachte „Mootools“-Library auf. 4) Nichts verstecken Den Code von übernommenen Templates immer auf versteckte Links oder zusätzlichen Code überprüfen. Jeglicher PHP-Code, der nichts mit der Darstellung oder den Inhalten zu tun hat, ist ebenfalls zu prüfen. Ein Link, der zum Beispiel gar nichts mit der eigenen Seite zu tun hat, und gar auf eine „schlechte“ Seite oder auf eine sogenannte „Link-Farm“ zeigt, kann viel Arbeit und Bemühungen schnell zunichte machen. Um das zu überprüfen, empfiehlt es sich zum Einen den erzeugten Quellcode im Browser nach Links abzusuchen (Suche nach ‚href‘), zum Andern den eigentlichen Code in einem entsprechenden Editor anzuschauen und zu überprüfen. Ein immer wieder beobachteter Trick ist es da, ein Element mit der CSS-Eigenschaft style=”display: none“ zu versehen. Und drittens sind im Web auch entsprechende Tools erhältlich, wie zum Beispiel Googles Webmaster Tools, die es einem zum Beispiel erlauben, alle vorhandenen, externen Links aufzulisten. 5) Bescheiden und schlicht Joomla! hat eine wahre Fülle an Möglichkeiten in Bezug auf Anpassungen und Flexibilität innerhalb eines Templates mit Hilfe der vorhandenen und selbst hinzugefügten Template-Parametern. Was aber nicht heisst, das auch jedes erdenkliche Feature im Template vorhanden sein soll. Jede zusätzliche Funktionalität heisst meist auch mehr Code, mehr (Datenbank-) Anfragen und auch Bandbreite/Ladezeiten. Das nötige Wissen, um eigene, grosse und komplexe Templates selber zu erstellen, ist schnell mal vorhanden. Aber schlanke, smarte und dem Zweck angepasste Templates zu Erstellen, das ist dann schon eine Stufe höher. Das Problem bei frei erhältlichen Templates ist meist, das sie so konzipiert sind, das sie in punkto Funktionalität nahezu überall einsetzbar sind. Dabei erhält man aber gleichzeitig auch einen Ballast an zusätzlichen Features, die man auf seiner Seite vermutlich nie brauchen wird. Eine kleine Hilfe bei frei erhältlichen Templates ist da manchmal einen Blick auf die Länge der Feature-Liste zu werfen: Müssen es denn wirklich 35 verschiedene Modul-Positionen sein? 6) Tabellenloses Design In Bezug auf Design sind Tabellen eine schnelle Hilfe. Aber aus SEO-Sicht ist CSS eindeutig die bessere Wahl. Ein Argument dazu ist zum Beispiel „Priorität“: Joomla! produziert einiges an XHTML. Und es wird allgemein angenommen, das wenn ein Suchmaschinen-Bot die Seite „scannt“, die ersten HTML-Elemente mehr gewichtet als die nachfolgenden. Ein Template-Design mit CSS lässt somit das wenige vorhandene HTML auf der Seite wichtiger erscheinen. Ein Blick auf den generierten Source-Code im Browser lohnt sich deshalb: Da sollten mehr div und span Tags sein, und nur wenige table’s, tr’s und td’s, jedenfalls nicht ohne Inhalt. 7) Bewusster Umgang mit Erweiterungen Erweiterungen sind Teil einer jeden Joomla!-Seite. Bei der Verwendung von zusätzlichen Erweiterungen sollte darauf geachtet werden, das sie auch für die verwendete Joomla!-Version gschrieben wurde. Und in Bezug auf das verwendetete Template sollte darauf geachtet werden, dass Funktionen von Template und Extension nicht kollidieren. Bei der Erstellung von Templates wird mittlerweilse die Möglichkeit zu sogenannten „Template-Overrides“ (die Ausgabe einer Erweiterung „überschreiben“ ,ändern, und somit an die Optik des Templates anpassen) oft und gerne genutzt. Mit solchen Overrides wird dann der Ausgabecode einer Erweiterung vom Template bestimmt. Auch da ist darauf zu achten, das Erweiterung und Template nicht miteinander kollidieren, was zu unschönem Sourcecode im Browser führen kann. JoomlaPerformance.com empfehlen die Verwendung ihrer Page Caching Komponente um festzustellen, welche ihrer installierten Erweiterungen mit dem Template kollidieren. ALT-Tag verwenden Grundsätzlich sollten Templates bei der Verwendung von Bildern das ALT-Tag benutzen, um sie unterscheiden zu können. Das ist nicht nur SEO-freundlich, sondern auch überaus praktisch für User, die keine Bilder ansehen können, ob aus Gründen des Einwahlstatus oder Sicherheiteinstellungen am Arbeitsplatz oder ähnlichem. Auch da hilft wieder ein Blick in den Quellcode im Browser, um zu sehen, ob das ALT-Tag von den Template-Bildern genutzt wird. Speziell die wichtigen Bilder wie zum Beispiel das Logo, oder eventuelle Bilder in Überschriften.
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